Jahresausklang und Fundsachen


Zum Jahresausklang noch ein aktueller Blick in unsere Restaurierungswerkstatt und auf den Patienten 227.

Die Elektrowerkstatt ist fleißíg dabei einzelne Komponenten zu überholen. Hier sehen wir die Schalter für die Schienenbremse vom Sandstreuhebel.

Die Kollegen aus der Holzabteilung schleifen unermüdlich an den wiederverwertbaren Holzeinbauten vom Tw 227. Hier sehen wir Abedeckleisten sowie ein Teil der Fensterrahmen. Wir versuchen so viel wie möglich von den originalen Teilen zu verwenden. Der Wagen soll auch in Zukunft ein wenig „gebraucht“ aussehen.

Das Dach ist zum größten Teil in einem sehr guten Zustand. So mussten die Dachspriegel nur von leichten Flugrost befreit werden und bekamen anschließend einen neuen  Schutzanstrich.

Das Frontblech wurde bereits von den Karosseriebauern neu angefertigt. Auch die Scheinwerferringe wurden komplett neu erstellt.

Zum Schluß noch eine Fundsache. Beim Abschrauben von Abdeckungen und Verkleidungen trifft man immer wieder auf alte Fahrscheine. Hier haben wir so ein Exemplar, dass hinter einer Wandverkleidung vom Tw 227 gefunden wurde. Hier fuhr als jemand am 10. September 1974 mit der Linie 14 um 18:00 Uhr in Richtung Ricklingen. War es eine Fahrt nach der Arbeit nach Hause? Zur Liebsten oder zum Liebsten? Wir wissen es nicht. Mit großer Sicherheit kann man aber sagen, dass der Besitzer der Fahrkarte in die Linie 17 umgestiegen ist – dem Haupteinsatzgebiet unseres Tw 227 in den 1970er-Jahren.

Allen Lesern unseres Blog wünschen wir einen guten Start in das neue Jahr 2017!

 

 

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