Es glänzt so langsam


Am letzten Wochenende haben wir angefangen die ersten Teile der Inneneinrichtung wieder einzubauen. Begonnen wurde mit der vorderen Plattform, an der hinteren Plattform sind noch die Karosseriebauer in den letzten Zügen.

Im Fahrerstand wurde die erste Seitenwand montiert. Einen großen Teil der Hölzer konnten wir wiederverwenden. Lediglich die Sperrholzplatten wurden erneuert. Ansonsten wurde geschliffen, geschliffen und wieder geschliffen.

Noch einmal aus einer anderern Perspektive. Wir wollen uns ja nicht selbst loben, aber zwischen Alt- und Neuware ist fast kein Unterschied zu sehen. Statt eines Klarlackes haben wir den beständigeren Bootslack verwendet. Zu sehen ist auch, dass die Trennwand auch wieder vorhanden ist.

Im Fahrgastraum wurde unterhalb der Fenster die neue Unterkonstruktion für die Seitenverkleidung montiert. Links ist noch eine Baustelle der Karosserieabteilung zu sehen. Diese dürfte aber auch am Ende der Woche beendet sein.

Die Platten für die Seitenverkleidung wurden zugeschnitten und bereits lackiert. In den nächsten Tagen erfolgt der Einbau. Auch hier mussten wir auf Neuware zurückgreifen, die alten Platten waren durch die Feuchtigkeit schlichtweg vergammelt.

Die neu angebrachten Bleche wurden am letzten Wochenende mit Rostschutz behandelt. Im nächsten Schritt können die Flächen für die Außenlackierung vorbereitet werden.

Auch der Frontbereich ist bereits vorbereitet. Eine größere Baustelle wird noch die Rekonstruktion der Regenrinne. Hier gilt es, die alten Techniken der üstra zu verinnerlichen um aus Kanthölzern, Blechstreifen und Glasfasermatten eine originalgetreue Regenrinne nachzubauen. Aber das konnten wir im letzten Jahr bereits an den Beiwagen 1023 und 1033 aus Hannover üben.

Fotos: Rene Jonzeck und Ingo Papenmeier

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