Das Kind hat (wieder) einen Namen


In den letzten Tagen wurde am Triebwagen 227 die Außenbeschriftung aufgebracht. Damit hat unser „Baby“ auch wieder einen Namen. Im Zusammenarbeit mit dem Förderverein Strassenbahn Hannover e. V. und der Firma Grählert  www.graehlert-schilder-hannover.de  in Hannover wurden die Wagennummern und die ÜSTRA-Schriftzüge originalgetreu erstellt. Weitere Beschriftungen für innen und außen sind noch in Arbeit.

Bis auf eine Ausnahme sind auch alle Scheiben wieder eingesetzt und der Wagen somit komplett verglast.Die letzte Scheibe musste noch einmal neu angefertigt werden und wird in den nächsten Tagen eingebaut.

Nach dem Einsetzen der Seitenscheiben mussten die Holzrahmen innen eingeschraubt werden. Hier sind Marcus und Johannes mit Eifer bei der Sache.

Das fertige Ergebnis: Seitenscheiben eingebaut und die aufgearbeitete Seitenverkleidung fertig montiert. Hier fehlen lediglich noch einige Abdeckleisten.

Die Elektroabteilung hat auch ganze Arbeit geleistet. Der Fahrerstand in hinsichtlich der Verkabelung fertig überarbeitet. Im nächsten Schritt wird die Schiebetür eingebaut. Dann folgt Seitenwand für die Türtasche und die restlichen Schränke für den Fahrerstand.

Mit viel Fingerspitzengefühl wird von Sven ein Vorwiderstand für den Fahrerstand neu gewickelt.

Nun geht es dem Brose-Schalter für Fernlicht und den Fahrtrichtungsanzeiger an den Kragen. Auch dieser wird komplett zerlegt und aufgearbeitet. Da es sich hier um ein Standardteil handelt, ist die Ersatzteilversorgung durch das HSM-Lager gesichert.

Auch auf der Heckplattform wurde mittlerweile die aufgearbeitete Innenverkleidung montiert. Aus unserer Sicht ist Mischung zwischen Alt- und Neumaterial ganz gut gelungen.

Und dann die Hände zum Himmel oder besser zur Deckenplatte. Auf der Heckplattform wurden die beiden letzten Deckenplatten von Sven, Sondre und René montiert.

Zum Abschluss noch ein Bild von hinten. Noch fehlen die Steckdosen, Bremskabel, Außenglocke sowie Schlusslichter und das Bremslicht. Das Fenster für die Liniennummer ist wieder mit einer Milchglasscheibe versehen. Mit dem Umbau auf Einmalbetrieb wurde in der Regel immer mit Beiwagen gefahren, somit konnte auf eine Liniennummer am Heck des Triebwagens verzichtet werden.

Fotos: Dietmar Heintz, René Jonzeck und Ingo Papenmeier

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